Haus & Grund Rheinland: Positives erstes Gespräch mit neuer Bauministerin

Antrittsbesuch: Die Spitzenvertreter von Haus & Grund Rheinland haben der neuen Bauministerin erste Informationen mitgebracht – in Form des Geschäftsberichts von Haus & Grund Rheinland (v.r.: Prof. Dr. Peter Rasche, Vorsitzender Haus & Grund Rheinland; Erik Uwe Amaya, Verbandsdirektor Haus & Grund Rheinland; Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung; Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung; Klaus-Dieter Stallmann, Vorsitzender Haus & Grund Ruhr). Foto: © Land NRW / A. Stegger

Alles neu macht die Landtagswahl: In NRW gibt es jetzt ein Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. Derzeit formiert sich die Behörde noch, diese Woche läuft der Umzug der Führungsriege an. Die neue Ministerin Ina Scharrenbach und Staatssekretär Dr. Jan Heinisch (beide CDU) hinderte das aber nicht daran, ein erstes Gespräch mit Haus & Grund Rheinland zu führen.

Düsseldorf. Gerade erst im Amt, hat die neue NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) bereits erste fachliche Gespräche geführt. Gestern (1. August 2017) kamen die Spitzenvertreter von Haus & Grund Rheinland zu einem Antrittsbesuch ins Ministerium. Der Vorsitzende von Haus & Grund Rheinland, Prof. Dr. Peter Rasche, und Verbandsdirektor Erik Uwe Amaya wurden von Ministerin Ina Scharrenbach und Staatssekretär Dr. Jan Heinisch sehr freundlich empfangen.

Begleitet wurden die Vertreter von Haus & Grund Rheinland, dem größten Eigentümerverband in Nordrhein-Westfalen, vom Vorsitzenden von Haus & Grund Ruhr, Klaus-Dieter Stallmann. Ziel der Begegnung war es, die Grundlage für eine gute Zusammenarbeit zwischen Eigentümerverband und Ministerium zu legen. „Es war ein sehr angenehmes und konstruktives Gespräch“, resümierte Peter Rasche nach dem Treffen. „Ina Scharrenbach und Dr. Jan Heinisch haben großes Interesse an einem offenen Meinungsaustausch mit den Haus- und Grundeigentümern im Land.“

Den Reformprozess beratend begleiten

Die Politik der Vorgängerregierung hatte mit verschiedenen Schritten die Rechte der Eigentümer massiv eingeschränkt. Beispiele dafür sind die Einführung der Mietpreisbremse, der Kappungsgrenzenverordnung oder auch der Eigentumsförderung. In ihrem Koalitionsvertrag haben CDU und FDP vereinbart, viele dieser politischen Maßnahmen überdenken zu wollen.

„Ina Scharrenbach möchte im Bereich der Bau- und Wohnungspolitik viele Reformen umsetzen. Wir begrüßen das und werden diesen Prozess gerne mit unserer fachlichen Beratung begleiten“, sagte Erik Uwe Amaya nach dem gestrigen Gespräch. Der Verbandsdirektor von Haus & Grund Rheinland lobte das bereits angekündigte Moratorium für die neue Bauordnung: „Frau Scharrenbach möchte Gründlichkeit vor Schnelligkeit walten lassen. Ich halte das für einen sehr klugen Ansatz“, betonte Amaya nicht nur im Hinblick auf die Bauordnung. Haus & Grund Rheinland werde dazu gerne mit seinen fachlichen Einschätzungen beitragen.

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