Staatssekretär Wanderwitz: Grundsteuer bleibt umlagefähig

Zur Reform der Grundsteuer ist ein weiterer entscheidender Eckpunkt bekannt geworden. Auch nach der Reform sollen Vermieter die Grundsteuer weiter per Betriebskostenabrechnung auf die Mieter umlegen können. Haus & Grund begrüßt die Bestätigung dieses Vorhabens, die Staatssekretär Marco Wanderwitz vom Bundesbauministerium jetzt abgegeben hat.

Die Grundsteuer wird umlagefähig bleiben, egal wie die Reform gestaltet wird. Darüber seien sich die drei Koalitionsparteien einig. Das hat Marco Wanderwitz, Staatssekretär im Bundesbauministerium, anlässlich des 133. Zentralverbandes von Haus & Grund Deutschland in Berlin klargestellt.

„Das ist eine hervorragende Nachricht und ein Signal hin zu einer vernünftigen, sachlichen Wohnungspolitik“, kommentierte Verbandspräsident Kai Warnecke.
In Bezug auf die aktuelle Mietrechtsdebatte erläuterte Wanderwitz vor rund 500 Delegierten und Gästen des Eigentümerverbandes, es werde nur das kommen, was im Koalitionsvertrag steht, sowie eine Verlängerung des Bindungs- und Betrachtungszeitraumes bei den Mietspiegeln.

Haus & Grund begrüßt, dass damit alle weitergehenden Vorschläge aus dem Bundesjustizministerium – wie beispielsweise ein Mietendeckel – vom Tisch sind. „Es ist ein hoffnungsvolles Zeichen, dass das Bundesbauministerium hier auf sehr konstruktive Weise das Ruder in die Hand nimmt“, so Warnecke.

 

 

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