Aachener Haus-
und Grundbesitzerverein e.V.

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Aachener Haus & Grund: Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel beim 125. Zentralverbandstag von Haus & Grund Deutschland

Rund 700 Gäste waren in Berlin erschienen und hörten zu Beginn des Festaktes von Haus & Grund Präsident Dr. Rolf Kornemann noch einmal die Sorgen und Nöte der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer.

Steigende Steuern und Abgaben, sich in kurzen Abständen ändernde energetische Anforderungen an Wohngebäude sowie Fragen der weiteren Vermietbarkeit von Wohnungen im Zuge der demografischen Entwicklung seien die Themen, die Eigentümer im Lande bewegen.
Von der Bundesregierung forderte Dr. Kornemann in erster Linie verlässliche Rahmenbedingungen und eine geringere Steuer- und Abgabenbelastung, damit man auch in Zukunft weiterhin in eigenen Immobilien investieren kann. Kornemann dankte der Bundeskanzlerin, dass sie bei Haus & Grund Deutschland ihre erste Rede vor einem Immobilienverband halte und erinnerte an Konrad Adenauer, der bereits in der ersten Regierungserklärung 1949 auf die Bedeutung des privaten Hauseigentums hingewiesen hatte.

Angela Merkel griff diesen Ball auf und unterstrich die Bedeutung des Haus- und Grundeigentümerverbandes. Jetzt gelte es, langfristig zu denken, die Stabilität des Marktes in Deutschland zu stärken, Umfeldverbesserungen durchzuführen und das Umfeld des Wohneigentums sorgfältig zu beachten. Die Bundeskanzlerin unterstrich die Ziele der Bundesregierung bezüglich einer bezahlbaren Energieversorgung und erinnerte die Anwesenden daran, dass rund 40 % des Energiebedarfs in den Wohnungen verbraucht werde. Deshalb sei die Sanierung des bestehenden Gebäudebestande so wichtig. Die Bundesregierung wolle keinen Zwang ausüben, sondern Anreize geben.

„Eigentümer sollen sich aus Überzeugung zur Sanierung bekennen. Wir beziehen dies in die neue EnEV 2012 ein und werden sie nicht überfordern,“ waren die Worte von Angela Merkel. Am 6. Juni 2011 werde ein neues Energiekonzept bis 2050 im Kabinett beschlossen und am 8. Juni 2011 wohl verkündet.
Die Bundeskanzlerin forderte von den Regierungen in den Kommunen, Land und Bund eine solide Haushaltsführung und hob die stabile Lage des Immobilienmarktes hervor. Es sei an der Zeit, das Mietnomadentum zu bekämpfen. Zu der Mietrechtsreform wolle sie heute noch keine Aussage machen, da der Referentenentwurf noch ausgiebig beraten werden müsse. Hier ist eine langfristige Betrachtung notwendig und die Bundesregierung wolle auf den Wandel reagieren. Merkel stellte in Aussicht, die Fördermittel für das Modernisieren von Wohngebäuden auszuweiten. Mit den Worten „Wir setzen auf Wohneigentum“, schloss die Bundeskanzlerin ihre Festrede und erhielt den Beifall der Anwesenden des 125. Zentralverbandstages.

(Autor: Herr Gerhard Modrow)


Weitergehende Informationen zum 125. Zentralverbandstag von Haus & Grund Deutschland finden Sie auf den Internetseiten von Haus & Grund Deutschland.

Dort können Sie auch die Rede von Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in voller Länge als Videomitschnitt verfolgen.





















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