Haus & Grund Rheinland Westfalen trifft Angela Freimuth (FDP)

Die Landtagswahl im Mai hat Nordrhein-Westfalen einen neuen Landtag gebracht – und damit auch neue wohnungspolitische Sprecher. Der Landesverband Haus & Grund Rheinland Westfalen führt diesen Herbst Gespräche mit ihnen. Nach Jochen Ritter (CDU) war Angela Freimuth von der FDP jetzt die Nächste. Es war ein interessanter Meinungsaustausch zu vielfältigen Themen.

Düsseldorf. Spitzenvertreter von Haus & Grund Rheinland Westfalen haben sich kürzlich mit der neuen wohnungspolitischen Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Angela Freimuth, zu einem aktuellen Meinungsaustausch getroffen. Vizepräsident Dr. Johann Werner Fliescher, Verbandsdirektor Erik Uwe Amaya und der Hauptgeschäftsführer des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins, Thomas Tewes, besuchten die Freidemokratin im NRW-Landtag.

Es war keineswegs das erste Treffen: Angela Freimuth war schon mehrfach auf dem Landesverbandstag von Haus & Grund Rheinland Westfalen zu Gast, zuletzt im September 2022. Beim Parlamentarischen Abend des Landesverbandes im April 2022 hielt sie die Eröffnungsrede, damals noch in ihrer Funktion als Vizepräsidentin des Landtags. In ihrer neuen Funktion als wohnungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion war es jetzt aber ihr erstes ausführliches Gespräch mit den Immobilienexperten von Haus & Grund Rheinland Westfalen.

Eigentümer kritisieren Bodenpolitik

Aktuelle Themen gab es natürlich viele. So sprach man unter anderem über die Sorgen der Eigentümer im Hinblick auf die laufende Reform der Grundsteuer. Aber auch die Belastung durch die hohe Grunderwerbsteuer in NRW sprachen die Eigentümer an. Die Steuer ist allerdings nicht das einzige Hindernis für mehr Wohnungsbau durch private Investoren. So ist etwa die Stadt Köln dazu übergegangen, Bauland nur noch in Erbpacht für Mietwohnungsbau an Genossenschaften abzugeben. So wird der Bau von Eigentumswohnungen verhindert, die Mittelschicht aus den Städten verdrängt.

Daneben ging es auch um Regionalplanung, bezahlbares Bauen, Kritik an der Mieterschutzverordnung und an der Beteiligung von Vermietern an der CO2-Bepreisung der Mieter. Auch über die Chancen und Risiken einer möglichen Bundesbauordnung tauschte man sich aus. „Es war ein sehr angenehmes und konstruktives Gespräch“, meinte Erik Uwe Amaya im Anschluss. „Wir freuen uns darauf, die gute Zusammenarbeit mit der FDP-Fraktion im allgemeinen und Angela Freimuth im Besonderen in dieser Legislaturperiode fortzusetzen.“

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