NRW-Wohnkostenbericht 2021: Ihre Hilfe ist gefragt – jetzt mitmachen!

Was kostet das Wohnen in NRW und wie setzen sich die Kosten im Einzelnen zusammen? Wir wollen's wissen! Der NRW-Wohnkostenbericht untersucht jedes Jahr, wie sich Kaltmieten und Wohnnebenkosten in Nordrhein-Westfalen entwickeln. Gerade für das Corona-Jahr 2020 ist das eine besonders spannende Frage. Viele Menschen waren deutlich mehr zuhause als sonst und haben daher wohl auch mehr Betriebskosten verursacht. Wir wollen es genau wissen und fragen Vermieter und Eigentümer.

Düsseldorf. Der von Haus & Grund Rheinland Westfalen jährlich erstellte NRW-Wohnkostenbericht liefert mit seiner Untersuchung zur Entwicklung von Kaltmieten und Betriebskosten einen wichtigen Beitrag zur Debatte über steigende Wohnkosten. Er zeigt einer breiten Öffentlichkeit auf: Die Nebenkosten sind die eigentlichen Preistreiber bei den Wohnkosten, nicht die Kaltmieten. Verantwortlich für steigende Nebenkosten ist zum größten Teil die Politik.

Diese Botschaft bekommt in der Corona-Zeit eine besonders hohe Bedeutung. Im Jahr 2020 waren über lange Zeit sämtliche Freizeitangebote geschlossen, viele Menschen im Home-Office. Entsprechend viel Zeit verbrachten die Menschen zuhause und verursachten dort zusätzliche Betriebskosten. Womöglich werden vielfach Nachzahlungen fällig. Wir wollen genau wissen, wie stark das die Wohnkosten in die Höhe getrieben hat.

Nebenkosten von vermieteten und selbstgenutzten Immobilien gesucht

Deshalb sind ab sofort wieder alle Eigentümer und Vermieter aufgerufen, sich an der Datenerhebung für den NRW-Wohnkostenbericht 2021 zu beteiligen. Gesucht sind Angaben sowohl für vermietete, als auch für selbstgenutzte Objekte. Senden Sie uns daher bitte den Erhebungsbogen ausgefüllt an die oben auf dem Formular genannte Adresse zurück.

Den Erhebungsbogen gibt es als PDF-Datei zum Download oder in gedruckter Form bei den Ortsvereinen von Haus & Grund Rheinland Westfalen. Die PDF-Datei kann direkt am PC ausgefüllt werden. Dafür muss die Datei heruntergeladen, auf Ihrer Festplatte gespeichert und mit dem AdobeReader geöffnet werden. Bitte für jede Wohneinheit einen gesonderten Erhebungsbogen verwenden (Beispiel: Mietshaus mit 6 Wohnungen = 6 Erhebungsbögen).

Hier finden Sie eine Anleitung zum Ausfüllen des Erhebungsbogens. Die Auswertung erfolgt vollständig anonymisiert. Wichtig: Den Bogen bitte erst einsenden, wenn die Daten für 2019 und 2020 vollständig vorliegen. Einsendeschluss: 31. August 2021.

Erhebungsbogen 2021 (pdf , 117 KB)

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