„Statt endlich für eine Entlastung bei den Stromkosten zu sorgen, werden Nebelkerzen geworfen, die weder den Verbrauchern noch dem Klima nützen“, sagte Kai Warnecke, stellvertretender Generalsekretär von Haus & Grund Deutschland.
Genauso wie heute bereits bei Elektrogeräten, sollen ab 2015 auch Wohngebäude gemäß ihrem errechneten Energiebedarf in Effizienzklassen von A+ bis H eingeteilt werden. Laut Haus & Grund wird mit dieser Kennzeichnung eine Transparenz vorgetäuscht, die es tatsächlich nicht gibt. „Für Miet- und Kaufinteressenten sind diese Buchstabenklassen vollkommen unbrauchbar. Entscheidend sind nämlich die in einer Wohnung oder in einem Haus anfallenden Energiekosten – nicht die Anzahl der möglicherweise anfallenden Kilowattstunden“, erläuterte Warnecke. Bei einem Haus der Klasse C wisse man, dass der Endenergiebedarf des Gebäudes pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr etwa zwischen 75 und 100 Kilowattstunden liege. Die konkreten Kosten blieben dagegen im Dunkeln.
