Weitere 10,8 Prozent der Gebäude gehörten Eigentümergemeinschaften, 3,2 Prozent privatwirtschaftlichen Wohnungsunternehmen, 1,5 Prozent Wohnungsgenossenschaften und 1,3 Prozent Kommunen bzw. kommunalen Wohnungsunternehmen.
Vor allem in ländlichen Gegenden – wo es viele Einfamilienhäuser gibt – ist der Anteil an Gebäuden im Privatbesitz vergleichsweise hoch: Die Gemeinde Selfkant (Kreis Heinsberg) hatte hier mit 97,1 Prozent die höchste Quote aller 396 Städte und Gemeinden des Landes. Auf den weiteren Plätzen folgen Dahlem (Kreis Euskirchen) mit einem Anteil von 96,7 Prozent und Blankenheim (Kreis Euskirchen) sowie Waldfeucht (Kreis Heinsberg) mit jeweils 96,5 Prozent. In größeren Städten fallen die Anteile geringer aus: In Gelsenkirchen (63,4 Prozent), Düsseldorf (64,9 Prozent) und Duisburg (65,1 Prozent) sind die Anteile der Gebäude in Privatbesitz am niedrigsten.
Die Anteile von Gebäuden, die sich im Eigentum von Wohnungseigentümergemeinschaften befinden, sind in den meisten größeren Städten Nordrhein-Westfalens höher: In Düsseldorf sind 19,9 Prozent der Gebäude mit Wohnraum in der Hand einer solchen Eigentümergemeinschaft. Wuppertal (18,5 Prozent) und Herne (17,1 Prozent) wiesen hier landesweit die zweit- bzw. dritthöchste Quote auf. Im Ruhrgebiet befanden sich 73,8 Prozent der Gebäude in Privatbesitz und 12,7 Prozent gehörten Eigentümergemeinschaften. Außerdem gibt es im Ruhrgebiet einen überdurchschnittlichen Anteil (7,7 Prozent) an Gebäuden, die Eigentum privatwirtschaftlicher Unternehmen waren.
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<link http: www.it.nrw.de presse pressemitteilungen pdf _blank>IT.NRW - Gebäude mit Wohnraum nach Eigentumsform
(Quelle: IT.NRW)
