Bei etwa der Hälfte aller Wohngebäude wird in den nächsten Jahren eine Sanierung notwendig, weil die Heizungsanlage veraltet, Dach oder Fenster undicht geworden sind oder die Fassade bröckelt. Im Zuge dieser baulichen Sanierungsmaßnahmen bieten sich auch Maßnahmen zur energetischen Optimierung der Gebäude an.
Ob und wann sich diese Maßnahmen tatsächlich lohnen, wie eine Sanierung bautechnisch sinnvoll und mit welchen Baumaterialien durchgeführt werden kann, welche Technik zur Beheizung eines Gebäudes effizient und wirtschaftlich ist und welche Fördermittel dafür zur Verfügung gestellt werden sind Fragen, die teilweise kontrovers und für den Verbaucher/die Verbraucherin irreführend gestellt und beantwortet werden.
Zweifelsohne sehen wir alle die Notwendigkeit unseren Energieverbrauch zu reduzieren und alternative Energien zu nutzen. Denn die Energiepreise, insbesondere durch die Endlichkeit der konventionellen Energierohstoffe, werden ohne merklichen Rückgang weiter steigen und auf hohem Niveau bleiben.
Einen informativen und spannenden Einblick in die Themen „energetische Sanierung, Modernisierung der Haustechnik und Nutzung Erneuerbarer Energien" gewährt die
<link http: www.unser-haus-spart-energie.de _blank haus spart>Ausstellung „Unser Haus spart Energie - gewusst wie"
,
die vom 21. bis 29. Mai 2013 im Foyer des Eschweiler Rathauses
Johannes-Rau-Platz 1, 52249 Eschweiler,
zu sehen ist.
Mit einem
<link http: www.eschweiler.de city_info display dokument _blank info- beratungsabend>Informations- und Beratungsabend
am Donnerstag, 23. Mai 2013, um 18 Uhr,
in Raum 7 des Eschweiler Rathauses,
soll an die Reihe der bereits regelmäßig durchgeführten Informations- und Beratungsangebote für Bürger und Hausbesitzer angeknüpft werden, die eine energetische Sanierung ihrer Immobilie planen und sich über die technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten informieren möchten.
Der Anteil der privaten Haushalte am gesamten (End-) Energieverbrauch durch Heizen, elektrische und elektronische Geräte sowie Beleuchtung liegt bei rund 25 %. Zudem müssen wir zur Bereitstellung dieser End-Energie derzeit noch rund 43 % zusätzlich an Energieträgern wie Kohle oder Gas (Primärenergie) aufwenden, da die konventionelle Energiewandlung und der Transport mit starken Verlusten behaftet sind. Eines der größten Klimaschutzpotenziale liegt daher im privaten Gebäudebestand.
„Wir müssen hier mit großen Schritten vorankommen, um unsere Ziele beim Klimaschutz und beim Ausbau der Erneuerbaren Energien zu erreichen", so Eschweilers Bürgermeister Rudi Bertram. „Ein Großteil des Energieverbrauchs geht auf die Beheizung und Warmwasserbereitstellung bestehender Gebäude zurück. Durch Sanierungsmaßnahmen und effiziente Techniken lassen sich der Energieverbrauch und der damit einhergehende CO2-Ausstoß deutlich verringern. Unsere lokalen Handwerksbetriebe, Architekten und Baufachleute sind sehr gut aufgestellt und bieten das nötige Knowhow, um diese Maßnahmen auch fachgerecht durchführen zu können", so Bertram weiter.
Ob Energieberatung, Teil- oder Komplettsanierung des „Altbaus", Installation von Solarthermischen Anlagen oder moderne Heizungstechnik, die finanzielle Förderung durch KfW, Bafa, Länder und Kommunen sind so gut wie nie.
Die Ausstellung "Unser Haus spart Energie - gewusst wie" wird auf Initiative der StädteRegion Aachen in Zusammenarbeit mit der Stadt Eschweiler gezeigt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Ausstellung kostenlos und ohne Voranmeldung noch bis zum 29. Mai im Rathaus in der Zeit von 8.00 Uhr bis 18 Uhr besuchen. Für Schulklassen werden kostenlose Führungen durch die Ausstellung angeboten. Anmeldungen nimmt Herr Büttgen von der Stadt Eschweiler unter Telefon (02403) 71-438 oder per E-Mail <link>eberhard.buettgen@eschweiler.de entgegen.
(Quelle: Stadt Eschweiler)
