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Bei Mängeln an der Mietwohnung können Mieter zu einer Mietminderung greifen. Das geht teilweise selbst dann, wenn der Vermieter den Mangel weder zu verantworten hat, noch beheben kann. So kann unter Umständen auch in einer grundsätzlich eher unruhigen Großstadtlage eine Mietminderung wegen lauter Bauarbeiten nebenan möglich sein – sagt zumindest das Amtsgericht München. mehr…
Das neue Jahr hat Deutschland eine Veränderung am Mietrecht gebracht. Das Mietrechtsanpassungsgesetz bringt für Vermieter vor allem Verschärfungen bei der Mietpreisbremse und Erschwernisse bei Modernisierungen mit sich. Einzig für kleine Modernisierungsmaßnahmen bringen neue Regeln eine gewisse Erleichterung in der praktischen Umsetzung. mehr…
Wenn ein Wohnungseigentümer ohne Erben stirbt, fällt der Nachlass samt Wohnung an den Staat. Wenn der Nachlass nicht genügend finanzielle Mittel beinhaltet, um das Wohngeld zu zahlen, kann das für die anderen Eigentümer im Haus ein Problem werden. In diesem Fall haben sie kaum Chancen, das Geld vom Fiskus einzuklagen – das zeigt jetzt ein Urteil des Bundesgerichtshofs. mehr…
Wenn im Winter das Thermometer Minusgrade anzeigt, sollte die Heizung funktionieren. Fällt sie genau in einer Frostperiode aus, ist dies ein Albtraum für die Bewohner, egal ob die Immobilie selbst bewohnt oder vermietet wird. Grundsätzlich sollten die Zimmer eine Temperatur von 20 bis 22 Grad Celsius aufweisen. Nachts sollte die Zimmertemperatur nicht unter 18 Grad fallen. mehr…
Unser Auto bringen wir einmal im Jahr zur Inspektion – damit es uns möglichst nie im Stich lässt. Die eigene Immobilie regelmäßig durchzuchecken vergessen Eigentümer jedoch immer wieder. Abhilfe schafft der Haus-Begehungs-Kalender: Er erinnert an alles, was wichtig ist. mehr…
Wenn die Mietwohnung leer steht, kann man als Vermieter in der Steuererklärung Verluste aus Vermietung und Verpachtung geltend machen. Auch die Kosten für eine bauliche Instandsetzung lassen sich absetzen, um die Vermietbarkeit wiederherzustellen. Aber Vorsicht: Wer keine ernsthaften Vermietungsbemühungen nachweisen kann, geht leer aus. mehr…
Die Betriebskostenverordnung listet sie auf: Zahlreiche Betriebskosten einer Immobilie, die ein Vermieter über die Betriebskostenabrechnung auf seinen Mieter umlegen darf. Das geht aber nur, wenn die Umlage dieser Kostenpunkte auch im Mietvertrag vereinbart wurde. Vorsicht: Eine Klausel, nach der neu entstehende Kosten umgelegt werden dürfen, rettet nicht unter allen Umständen. mehr…
Nicht nur mit den Landtagsabgeordneten pflegt Haus & Grund Rheinland Westfalen gute Kontakte, sondern auch mit Mitgliedern des Bundestages. Katharina Willkomm (FDP) aus Düren sprach mit dem Landesverband u. a. über das Mietrechtsanpassungs-gesetz, die Digitalisierung, die Baulandmobilisierung und die Straßenausbaubeiträge. mehr…
Wer eine möblierte Wohnung vermietet, kann dafür einen Möblierungszuschlag verlangen. Aber wie hoch ist der anzusetzen? Hinweise für die Ermittlung hat jetzt der Bundesfinanzhof (BFH) gegeben. Denn die Frage ist auch in steuerlicher Hinsicht wichtig – nämlich dann, wenn der vermietende Eigentümer Werbungskostenüberschüsse aus Vermietung und Verpachtung geltend machen möchte. mehr…
Wenn Ehepartner je zur Hälfte eine Eigentumswohnung erwerben, ist das nicht ohne Risiko. Wenn einer der Partner sich mit den anderen Hausbewohnern so schlecht verträgt, dass diese ihm sein Eigentum entziehen lassen, steht der andere Partner mit einer halben Wohnung da. Oder nicht? Der Bundesgerichtshof hat jetzt ein interessantes Urteil zu solch einem schwierigen Fall gesprochen. mehr…
Zur Begründung einer Mieterhöhung hilft der Verweis auf den örtlichen Mietspiegel. Aber was tun, wenn es im Ort gar keinen Mietspiegel gibt? Die Überlegung liegt nahe, sich einfach am Mietspiegel der Nachbarkommune zu orientieren. Doch Vorsicht: Das kann vor Gericht schwierig werden, wenn die Ortschaften nicht in vielerlei Hinsicht vergleichbare Lebensverhältnisse bieten. mehr…
Im nächsten Jahr sollen die Straßenausbaubeiträge in NRW reformiert werden. Um über Details zu beraten, traf sich Haus & Grund mit CDU-Fachpolitikern. Der Lan-desverband setzt sich schon länger für eine Reform ein – denn die Beiträge können bei Eigentümern zu hohen finanziellen Kosten führen. mehr…
Aktuell gibt es Forderungen, die Lärmschutzregeln zu lockern, nach denen sich Gewerbebetriebe richten müssen. In Gewerbegebieten soll mehr Wohnraum geschaffen werden können, indem die Verantwortung für den Schallschutz vom Verursacher auf den Eigentümer der Wohnimmobilie übertragen wird. Haus & Grund lehnt eine solche zusätzliche Belastung für Eigentümer ab. mehr…
Wer Handwerker im Haus hatte oder einen Gärtner beschäftigt, der kann die Kosten von der Steuer absetzen. Die Zahl der denkbaren sogenannten haushaltsnahen Dienstleistungen ist groß. Wer ein paar Regeln kennt, kann durch clevere Planung viel Geld damit sparen. Haus & Grund gibt daher Tipps, was Eigentümer beachten müssen, um möglichst viel Geld vom Fiskus zurück zu bekommen. mehr…
Der Bundestag hat es am 29. November schon beschlossen, der Bundesrat kann es am 14. Dezember noch stoppen: Das Mietrechtsanpassungsgesetz. Für Vermieter bringt es einige Verschlechterungen mit sich. Die Wohnungswirtschaft in NRW – Haus & Grund eingeschlossen – hat daher einen Brief an die Landesregierung geschrieben, und ein „Nein“ im Bundesrat angemahnt. mehr…
Seit dem Ende des Jahres 2016 gilt in NRW Rauchmelderpflicht für alle Gebäude. Zahlreiche Wohnungseigentümer-Gemeinschaften (WEG) sahen sich im Vorfeld mit der Frage konfrontiert, wie die Nachrüstung zu regeln ist. Der Bundesgerichtshof hat jetzt entschieden: Die WEG darf eine einheitliche Ausrüstung und Wartung beschließen – auch wenn einige Eigentümer schon selbst investiert haben. mehr…
Wenn es Mängel in der Wohnung gibt, können Mieter die Miete mindern. Teilweise geht das sogar dann, wenn der Vermieter den Mangel gar nicht zu verantworten und auch nicht aus der Welt schaffen kann. Aber lässt sich die Miete mindern, weil nur die Gefahr besteht, dass ein Mangel eintritt? Das geht dem Bundesgerichtshof dann doch zu weit. Haus & Grund begrüßt BGH-Entscheidung. mehr…
In den ersten Monaten dieses Jahres machten sinkende Zahlen für Baugenehmigungen Sorgen, dass der Bauboom zu Ende geht. Doch zum Jahresende zeigt sich wieder ein positives Bild. An Rhein und Ruhr wird kräftig neu gebaut – Produktion und Nachfrage wachsen stark. Steigende Zahlen bei den Baugenehmigungen deuten darauf hin, dass der Wohnungsbau auch zukünftig wächst. mehr…
Bei der Einberufung einer Eigentümerversammlung ist Vorsicht geboten: Einladen darf nur jemand, der dazu auch berechtigt ist. Wer nicht Mitglied der Eigentümergemeinschaft ist und auch nicht ordentlich als Verwalter bestellt wurde, ist nicht berechtigt. Findet die Versammlung trotzdem statt, sind ihre Beschlüsse rechtlich gesehen gar nicht existent, sagt zumindest das Amtsgericht Bonn. mehr…
Es kann ein ganz böses Erwachen sein: Der frisch erworbene Altbau zeigt einen erheblichen Pilzbefall und der Holzwurm fühlt sich ebenfalls wohl im Gebälk. In so einem Fall kann der Käufer unter Umständen vom Kauf zurücktreten – selbst dann, wenn ein Gewährleistungsausschluss vereinbart wurde. Welche Kriterien dafür eine Rolle spielen, zeigt ein Urteil des Oberlandesgerichts Braunschweig. mehr…
