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Wer muss die Wohnung renovieren, wenn der Mieter auszieht? Das Thema Schönheitsreparaturen beschäftigt immer wieder die Gerichte. Jetzt ist es um ein Kapitel reicher: Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass eine Vereinbarung zwischen einem Mieter und seinem Vormieter keinen Einfluss darauf hat, ob überhaupt zu renovieren ist. Für Vermieter kann das im Zweifel teuer werden. mehr…
Entlastung auf dem Wohnungsmarkt kann nur ein verstärkter Neubau bringen. Doch hier stockt es in Nordrhein-Westfalen derzeit ganz bedenklich. Im ersten halben Jahr 2018 gab es sogar weniger neue Baugenehmigungen als im Vorjahr. Von dem Rückgang waren nicht alle Wohnungsarten gleich stark betroffen – verstärkt gebaut wird im Bestand, Stichwort „Nachverdichtung“. mehr…
Wer Anderen eine Grube gräbt, der kann bekanntlich tief fallen. Ein ähnlich tiefer Fall droht auch dem Mieter, der die Treppe des über ihm wohnenden Eigentümers abbaut. Zu diesem Urteil kam jedenfalls das Amtsgericht München in einem Streit zwischen Mieter und Eigentümer, der mit ausgesprochen dreisten Mitteln geführt worden war. Für den Eigentümer ging die Sache gut aus. mehr…
Wer eine Zweitwohnung besitzt, muss bisher den Rundfunkbeitrag doppelt bezahlen. Das ist verfassungswidrig – so hat es das Bundesverfassungsgericht am 18. Juli entschieden. Damit war der Weg frei für ein Ende der Doppelzahlung. Ab sofort können Eigentümer mit Nebenwohnung ihre Befreiung von der zweifachen Gebührenlast beantragen – wir erklären, wie das funktioniert. mehr…
Die Gebühren für Müll und Abwasser belasten die Haushalte in Nordrhein-Westfalen ausgesprochen unterschiedlich. Während einige Kommunen deutlich unter dem Landesdurchschnitt liegen, schießen andere weit darüber hinaus. Dafür sind nicht nur örtliche Gegebenheiten verantwortlich: Der Bund der Steuerzahler sieht hier und da auch ein bewusstes Abkassieren der Bürger. mehr…
Wer in den ersten drei Jahren nach dem Kauf einer vermieteten Immobilie mehr als 15 Prozent des Kaufpreises in Renovierungen steckt, muss aufpassen: Die Kosten lassen sich dann nicht sofort von der Steuer abziehen. Sie gelten als anschaffungsnahe Herstellungskosten und müssen langfristig abgeschrieben werden. Doch was gilt, wenn die Kosten nur anfallen, weil der Mieter plötzlich und unerwartet gestorben ist? mehr…
Gerade für junge Menschen ist es in Deutschland sehr schwierig geworden, ein Eigenheim zu erwerben. Das liegt maßgeblich an den sehr hohen Kaufnebenkosten – so viel Eigenkapital können viele nicht aufbringen. Die Bundesregierung überlegt jetzt offenbar, diese Kosten zu senken – und setzt bei der Maklergebühr an. Doch Skepsis ist angebracht: Wirkliche Entlastung könnte der Staat allein schaffen. mehr…
Hauseigentümer spüren es schon länger: Wer eine kleinere Umbaumaßnahme oder eine Modernisierung machen möchte, findet nur noch schwer einen Handwerker dafür. Die Betriebe arbeiten an der Kapazitätsgrenze und können sich die lukrativsten Aufträge aussuchen. Wachstum im Handwerk bleibt trotzdem aus – weil der Nachwuchs fehlt. Die KfW sieht darin inzwischen ein ernstes Problem beim Wohnungsbau. mehr…
Private Eigentümer haben in den letzten Jahren viel Geld in den Einbruchschutz investiert – die öffentlichen Fördermittel wurden immer weiter erhöht und waren dennoch immer schnell vergriffen. Sinkende Einbruchszahlen und immer mehr gescheiterte Einbrüche belegen: Die Maßnahmen funktionieren. Der Bund erhöht daher erneut die Fördermittel – ab sofort ist wieder Geld im Topf! mehr…
Für die Städte und Gemeinden ist sie eine wesentliche Einnahmequelle – für Wohneigentümer und Mieter einer der höchsten Nebenkostenpunkte: Die Grundsteuer. Aktuelle Zahlen zeigen: Kommunen erhöhen die Steuer munter weiter, um ihre Löcher im Haushalt zu stopfen. Sie geraten in eine Abwärtsspirale aus sinkender Attraktivität und steigenden Steuern – weil wohnen dort zu teuer wird. mehr…
Die Hitze- und Dürreperiode geht dieser Tage vorerst zu Ende – mit Regenschauern, aber auch heftigen Gewittern. Die waren bislang nicht so häufig in diesem Sommer. Und auch die längerfristige Statistik für das abgelaufene Jahr zeigt: Der Blitz hat nur ziemlich selten eingeschlagen. Allerdings sind die Schäden durch jeden einzelnen Blitz erneut deutlich gewachsen. Wie passt das zusammen? mehr…
In einer Wohnungseigentumsgemeinschaft (WEG) muss es eine gemeinsame Kasse geben, auf die beispielsweise das Hausgeld eigezahlt werden kann. Darf der Verwalter diese Kasse als offenes Treuhandkonto führen und selbst Kontoinhaber sein? Kann er die Eigentümer zwingen, auf solch ein Konto das Hausgeld zu überweisen? Nein, sagt das Landgericht Saarbrücken. mehr…
Wenn ein Vermieter die Miete anpassen möchte, muss er das dem Mieter begründen. Eine Möglichkeit dazu ist ein Sachverständigengutachten zur ortsüblichen Vergleichsmiete. Bislang war die weit verbreitete Rechtsauffassung: Der Sachverständige muss die Wohnung besichtigt haben, damit das Gutachten als Begründung gilt. Doch der Bundesgerichtshof sieht das anders. mehr…
Häufig wird über Neubauzahlen berichtet – schließlich kann nur ein reger Neubau den Wohnungsmarkt entlasten. Dabei ist aber nicht zu vergessen, dass jedes Jahr auch Wohnraum verloren geht – sei es durch Abriss, Umnutzung oder auch durch Unglücke. Wie sich diese Verluste von Wohnraum in NRW entwickeln, dazu hat die amtliche Statistik jetzt interessante Fakten zusammengetragen. mehr…
Der August bringt dieses Jahr eine wichtige Änderung für alle, die Immobilieneigentum haben oder erwerben möchten. Denn ab jetzt gelten neue Regeln für Makler und für gewerbliche Immobilienverwalter. Ohne Berufszulassung und Weiterbildung geht jetzt nichts mehr. Die Neuregelung soll Eigentümern bessere Qualitätsstandards und mehr Schutz vor Fehlern bieten. mehr…
Es sind Sommerferien und viele Menschen verreisen. Die eigene Ferienimmobilie anzusteuern ist dabei eine besonders feine Sache – viele Eigentümer träumen von so einem zweiten Domizil am Strand oder in den Bergen. Wenn man nicht gerade dort Urlaub macht, vermietet man sie an Touristen. Das gelingt aber meist nicht ganzjährig, unterm Strich bleiben Verluste. Wie Eigentümer damit Steuern sparen können. mehr…
Wenn die Wohnung ausbrennt oder überschwemmt wird, ist nicht nur der Sachschaden für den Vermieter groß. Hinzu kommt der Mietausfall für die Zeit, bis die Wohnung wieder bewohnbar gemacht ist. Solche Mietausfälle können über die Gebäudeversicherung mitversichert werden. Aber kann die Prämie dann noch auf den Mieter umgelegt werden? Ja, sagt der Bundesgerichtshof. mehr…
Gerät ein Mieter an zwei aufeinander folgenden Terminen mit mehr als einer Monatsmiete in Verzug oder zahlt über einen längeren Zeitraum einen Betrag in Höhe von zwei Monatsmieten nicht, kann der Vermieter kündigen. Aber gilt das auch dann, wenn lediglich eine symbolische Miete sowie eine Vorauszahlung von Betriebskosten vereinbart ist? Ein Fall für den Bundesgerichtshof. mehr…
Vor einem Jahr schuf das neue Mieterstromgesetz einen Rahmen, nach dem Vermieter Solarstrom aus eigener Produktion direkt vom Dach an die Mieter des Hauses liefern können. Doch das Gesetz ist ein Flop, Mieterstrom weiterhin kaum genutzt. Haus & Grund hatte schon damals gewarnt: Der Erfolg von Mieterstrom ist nur mit einer Stromkostenverordnung herbeizuführen. mehr…
Die hochsommerliche Hitze lässt so manchen Mieter oder Hauseigentümer kräftig schwitzen, die Nachfrage nach Klimageräten für daheim steigt. Deren hoher Stromverbrauch belastet Umwelt und Geldbeutel aber ganz erheblich. Haus & Grund gibt Tipps, wie die Hitze auch ohne Klimaanlage erträglich wird – und wie Eigentümer und Mieter Streit beim Hitzeschutz vermeiden. mehr…
