Klimaschutz darf nicht zur Kostenfalle werden

Das Bundeskabinett hat gestern (25. März 2026) das von Bundesumweltminister Carsten Schneider (CDU) vorgelegte Klimaschutzprogramm 2026 beschlossen. Es sieht 67 Maßnahmen vor, mit denen bis 2030 mehr als 25 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich eingespart werden und die Klimaziele erreicht werden sollen. Haus & Grund Deutschland begrüßt zentrale Signale des Programms.

Berlin. Der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland begrüßt, dass die Bundesregierung beim Klimaschutz stärker auf Modernisierung, Versorgungssicherheit und soziale Ausgewogenheit setzt. Der Verband sieht darin die Chance, Klimaschutz praxistauglicher und akzeptabler zu gestalten. Dazu erklärt Dr. Kai Warnecke, Präsident von Haus & Grund Deutschland: „Es ist richtig, Deutschland moderner und unabhängiger von Öl und Gas zu machen. Klimaschutz kann aber nur funktionieren, wenn er bezahlbar bleibt und die Menschen nicht überfordert.“

Positiv bewertet Haus & Grund Deutschland insbesondere den geplanten Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärmenetze. „Beim Ausbau und bei der Umstellung der Fernwärme auf Klimaneutralität müssen die Kosten für die Nutzer im Blick bleiben. Fernwärme darf nicht zur Kostenfalle für Eigentümer und Mieter werden“, betont Warnecke.

Ebenso wichtig ist aus Sicht des Verbands, dass die im Programm angekündigte Senkung der Strompreise nun schnell umgesetzt wird. Verbandschef Warnecke fordert: „Wer mehr Elektrifizierung und klimafreundliche Technik im Gebäudebereich will, muss endlich die Strompreise senken und die Stromnetze ausbauen. Das ist überfällig.“

Für nähere Informationen kann das Klimaschutzprogramm 2026 hier heruntergeladen werden: 

Download

 Klimaschutzprogramm 2026 (PDF, 6,7 MB)

zurück zum News-Archiv