NRW-Haushalte senken Primärenergieverbrauch um gut ein Fünftel

Das Energiesparen ist eine wichtige Komponente der Energiewende, ermöglicht es doch, Emmissionen von Treibhausgasen zu reduzieren. Die Haushalte in NRW haben in den letzten drei Jahrzehnten einen starken Beitrag dazu geleistet, wie neue Zahlen jetzt belegen. Die Entwicklung ist auch mit Blick auf die Wohnnebenkosten von Bedeutung, die einen hohen Energiekostenanteil aufweisen.

Düsseldorf. Die Privathaushalte in Nordrhein-Westfalen haben ihren Primärenergieverbrauch über knapp 30 Jahre hinweg um 21,8 Prozent gesenkt. Das berichtet das Statistische Landesamt IT.NRW. Die Behörde hat dazu den Primärenergieverbrauch für den Zeitraum von 1995 bis 2022 ausgewertet. Demnach konnte die Wirtschaft in NRW in dieser Zeitspanne ihren Primärenergieverbrauch um 19,9 Prozent reduzieren, also nicht ganz so stark, wie die privaten Haushalte.

„Der Primärenergieverbrauch umfasst die für Umwandlung, Transport und Endverbrauch benötigte Energie, die aus Primärenergieträgern gewonnen wird“, erklärt IT.NRW die vorgelegten Zahlen. „Zu den Primärenergieträgern zählen beispielsweise erneuerbare Energieträger, Erdöl, Erdgas sowie Braun- und Steinkohle.“ Privathaushalte setzen diese Primärenergieträger vor allem zur Beheizung und für die Warmwasserbereitstellung ein.

Düsseldorf. Die Privathaushalte in Nordrhein-Westfalen haben ihren Primärenergieverbrauch über knapp 30 Jahre hinweg um 21,8 Prozent gesenkt. Das berichtet das Statistische Landesamt IT.NRW. Die Behörde hat dazu den Primärenergieverbrauch für den Zeitraum von 1995 bis 2022 ausgewertet. Demnach konnte die Wirtschaft in NRW in dieser Zeitspanne ihren Primärenergieverbrauch um 19,9 Prozent reduzieren, also nicht ganz so stark, wie die privaten Haushalte.

„Der Primärenergieverbrauch umfasst die für Umwandlung, Transport und Endverbrauch benötigte Energie, die aus Primärenergieträgern gewonnen wird“, erklärt IT.NRW die vorgelegten Zahlen. „Zu den Primärenergieträgern zählen beispielsweise erneuerbare Energieträger, Erdöl, Erdgas sowie Braun- und Steinkohle.“ Privathaushalte setzen diese Primärenergieträger vor allem zur Beheizung und für die Warmwasserbereitstellung ein.

Haushalte sparen mehr Energie ein als Wirtschaft

Die erhebliche Energieeinsparung ist allerdings nicht das Ergebnis eines kontinuierlichen Prozesses. Vielmehr gab es im Laufe der letzten drei Jahrzehnte immer wieder auf Phasen, in denen der Primärenergieverbrauch von Haushalten und Industrie zwischenzeitlich wieder anstieg. Im jüngsten ausgewerteten Jahr, 2022, lag der Gesamtverbrauch von Primärenergie in NRW bei 3,3 Terajoule. Das waren 3,5 Prozent weniger als im Jahr 2020.

Dabei waren die Privathaushalte für 21,8 Prozent des Gesamtverbrauchs verantwortlich, die Wirtschaft hingegen für 78,2 Prozent. Hierin spiegelt sich die Tatsache wider, dass in Nordrhein-Westfalen viel energieintensive Industrie ansässig, das Land zugleich aber auch bevölkerungsreich ist. Zum Vergleich: In Berlin kommen die Privathaushalte auf einen Anteil von 45,3 Prozent am Primärenergieverbrauch, in Schleswig-Holstein sind es 38,6 Prozent.

Klima und Geldbeutel geschont

Dagegen kommen die dünn besiedelten Braunkohle-Länder Sachsen-Anhalt mit 18,3 und Brandenburg mit 19,3 Prozent auf noch niedrigere Anteile der Privathaushalte am Primärenergieverbrauch. Der insgesamt hohe Rückgang des Primärenergieverbrauchs zeigt zwar mit Blick auf den Klimaschutz einen Trend in die richtige Richtung auf. Dies bedeutet zugleich jedoch keine wirtschaftliche Entlastung der Haushalte in NRW.

Der starke Anstieg der Energiepreise hat die Einsparungen in den letzten Jahren immer wieder überkompensiert. So haben insbesondere steigende Ausgaben für Energie in den letzten Jahren für steigende Wohnkosten gesorgt, wie der jährlich erscheinende NRW-Wohnkostenbericht von Haus & Grund Rheinland Westfalen wiederholt aufgezeigt hat. Allerdings: Ohne das erfolgreiche Energiesparen wären die Kostensteigerungen noch größer ausgefallen.

 

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