Düsseldorf. Die Nebenkosten des Wohnens steigen seit Jahren unaufhörlich und haben sich längst zu einer echten zweiten Miete entwickelt. Seit Jahren übertrifft ihr jährlicher Anstieg die Steigerungsrate der Kaltmieten. Der NRW-Wohnkostenbericht von Haus & Grund Rheinland ruhr analysiert diese Entwicklung jedes Jahr, um der Öffentlichkeit deutlich zu machen, wo die wahren Ursachen für immer teureres Wohnen liegen.
Die Studie zeigt außerdem seit Jahren auf: Verantwortlich für steigende Nebenkosten ist zum größten Teil die Politik, die aktuell die Höhe von gut 73 Prozent der Wohnnebenkosten verantwortet. Dabei sind genaue, möglichst aktuelle Zahlen sehr wichtig, um der Politik zu verdeutlichen, wie sich durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Entscheidungen, welche die Nebenkosten beeinflussen, etwas für bezahlbares Wohnen tun lässt.
Jetzt mitmachen beim NRW-Wohnkostenbericht 2026!
Alle Mitglieder sind daher ab sofort dazu aufgerufen, sich an der Datenerhebung für den NRW-Wohnkostenbericht 2026 zu beteiligen. Gesucht sind Angaben sowohl über vermietete, als auch über selbstgenutzte Objekte in ganz Nordrhein-Westfalen. Senden Sie uns daher bitte den Erhebungsbogen ausgefüllt an die oben auf dem Formular genannte Adresse zurück. Die PDF-Datei kann direkt am PC ausgefüllt werden. Dafür müssen Sie die Datei herunterladen, auf Ihrer Festplatte abspeichern und mit dem AdobeReader öffnen. Nach dem Ausfüllen nicht vergessen, die Datei zu speichern. Dann kann die Datei als E-Mail-Anhang versendet werden.
Bitte für jede Wohneinheit einen gesonderten Erhebungsbogen verwenden (Beispiel: Mietshaus mit 6 Wohnungen = 6 Erhebungsbögen). Für Eigentümer mit größeren Beständen steht außerdem eine Excel-Datei zum Download zur Verfügung, mit der einfach und bequem die Daten für eine Vielzahl von Wohneinheiten zugleich erfasst und an den Landesverband gesendet werden kann.
Die Auswertung erfolgt vollständig anonymisiert. Weil das auch schon im Vorjahr galt, können Vorjahresdaten nicht mit diesjährigen Einsendungen in Verbindung gebracht werden. Wer im letzten Jahr also bereits teilgenommen hat, muss auch in diesem Jahr wieder die Zahlen für 2024 vollständig eintragen. Wichtig außerdem: Den Bogen bitte erst einsenden, wenn die Daten für 2024 und 2025 vollständig vorliegen. Einsendeschluss: 31. August 2026.
